Kamp-Lintfort? Ganz nah an der Nordsee.

Für alle, die immer noch daran zweifeln, wurde nun belegt: Der Flugplatz Kamp-Lintfort (EDLC) liegt ganz nah „bei“ der Nordsee. Bewiesen haben das einige Piloten der LSG Kamp-Lintfort und ihre Gäste.  Die Gäste waren Arbeitskollegen und Ehefrauen… na eben all jene, die sich schon mal opfern, etwas Nordseeluft zu atmen und angestrengt in Strandrestaurants den Sonnenschein zu erdulden.

So ein Ausflug ist ja – besonders bei bester Sicht und ruhiger Luft – für unsere Piloten immer sehr anstrengende, wirklich üble Arbeit. Das Drama beginnt schon damit, dass man äußerst früh aufstehen muss! 9:00 Uhr Ortszeit in Kamp-Lintfort war Abflug. Und für alle, die es nicht wissen: Uneingeschränkte Pünktlichkeit ist eine der obersten Tugenden in der Allgemeinen (privaten) Luftfahrt.

Wie gut unterrichtete Quellen berichten, ging es „wie auf Schienen“ zunächst nach Leer/Papenburg, wo eine Maschine einen Tankstopp einlegen musste. (Ob das Flugzeug oder ein Passagier betankt werden sollte, ist nicht genau bekannt.) Auch das letzte Stück bis zur Insel Langeoog bot bei 20 Grad Celsius Lufttemperatur und einer Sicht bis zum Nordkap alles, was Fluggäste sich wünschen können.

Nach der sehr kurzen Atlantiküberquerung, (das darf man jetzt nicht sooo genau nehmen) sind unsere Flugzeuge samt selbstladender Fracht gegen 11:30 auf Langeoog gelandet.

Jetzt musste man sich natürlich mental auf den harten Tag am Strand einstellen. Das geht am besten bei kühlen Getränken und – Pizza. (Pizza? Isst man an der Nordsee nicht Krabben? Oder wenigstens Matjes?)

Was dann folgte, soll hier in seiner ganzen Dramatik nicht geschildert werden. Wie anstrengend so ein mehrstündiges Sonnenbad am Strand sein muss, wollen wir gar nicht genau wissen! All den Widrigkeiten zum Trotz schafften es unsere Reisenden später dann doch noch, Kaffee, Snacks und weitere (alkoholfreie) Getränke auf der Loungeterasse der Strandhalle zu sich zu nehmen. Dieses  Restaurant liegt übrigens auf einem regelrechten „Berg“: 23 Meter über dem Meeresspiegel.

Ein Rückmarsch zum Airport „Langeoog International“ war dann vermutlich nur dank ortsansässiger Sänftenträger möglich. Anders ist nicht zu erklären, wie es alle Expeditionsteilnehmer nach einem derart anstrengenden Ritt zu den Flugzeugen schafften. Pünktlich versteht sich.

Der Heimflug war wohl zunächst etwas ruckelig, so dass man sich entschied, auf knapp 5000 Fuß zu steigen, um den Fluggästen ein würdiges und komfortables Reisen zu ermöglichen. Aber auch von dort oben haben unsere Piloten den Heimatflugplatz EDLC schließlich gefunden und sind „so gegen“ 20:00 Uhr sicher gelandet.

Was nun obligatorisch folgt, nennt man „Landebier“. Es soll den Zusammenhalt der Gruppe nach einer harten Expedition stärken und den gemütlichen Rückblick auf den Ausflug untermalen. Leider finden die Erzählungen zu solchen Reisen immer genau an dieser Stelle ihr Ende.

Wer hat Lust auf einen Nordsee-Ausflug von Kamp-Lintfort?

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